Alle: Besuche durch MFA und NäPa – Neuregelung ab 1. Juli

Der Blumenstrauß der Besuche in der Häuslichkeit oder in Alten- und Pflegeheimen durch MFA oder Nichtärztliche Praxisassistenten wird zum 01. Juli 2017 etwas größer.
Konnten bis dato Fachärzte ihre ausgebildeten NäPa nur für Besuche in Alten- und Pflegeheimen einsetzen, kommt jetzt der Besuch in der häuslichen Umgebung hinzu. Die Hausärzte können dies bereits seit Anfang 2015.

Für die Abrechnung der NäPa-Besuche in der Häuslichkeit sind im Kapitel 38 EBM dazu zwei neue Ziffern eingeführt worden:
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Alle: Neuer EBM 2019

Vor vier Jahren traten die ersten Änderungen im Zuge der EBM-Weiterentwicklung (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) in Kraft. Damals wurden unter anderem Leistungen aus der hausärztlichen Versichertenpauschale herausgenommen, die seitdem separat berechnungsfähig sind. Für Fachärzte und Psychotherapeuten kam die Pauschale zur Förderung der fachärztlichen Grundversorgung (PFG) neu dazu. Weitere gravierende Änderungen sollten für die Fachärzte zum 01.07. dieses Jahres kommen.Weiter lesen ...

Radiologie/Nuklearmedizin: PET/CT bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren als Kassenleistung

Wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen hat, können zukünftig auch PET/CT-Leistungen bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren im ambulanten Bereich über die gesetzlichen Krankenkassen berechnet werden.Weiter lesen ...

Alle: Vergütung iFOBT im Rahmen der Darmkrebsvorsorge ab 01.04.2017

Ab 1. April steht gesetzlich Versicherten als Kassenleistung der iFOBT-Stuhltest im Rahmen der Darmkrebsvorsorge zur Verfügung. KBV und GKV-Spitzenverband haben sich auf die Vergütung für die Ausgabe und Durchführung des Tests geeinigt.
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Alle: Vergütung der Videosprechstunde

Schneller als erwartet haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband auf eine Vergütung für die Videosprechstunde geeinigt. Die technischen Anforderungen wurden ja bereits im November veröffentlicht und sind im Bundesmantelvertrag für Ärzte (BMV-Ä) Anlage 31b nachzulesen.Weiter lesen ...

Diabetologie: Vergütung für die kontinuierliche interstitielle Glukosemessung

Bereits im Sommer letzten Jahres hatte sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) darauf verständigt, die Leistung zur „Kontinuierlichen interstitiellen Glukosemessung mit Real-Time-Messgeräten (rtCGM) zur Therapiesteuerung bei Patientinnen und Patienten mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus“ in den GKV-Behandlungskatalog aufzunehmen.Weiter lesen ...

Alle: Neue Ziffern zur Übermittlung und Befundung von Röntgen- und CT-Untersuchungen via Telekonsil ab 01. April 2017

Das E-Health-Gesetz sieht vor, dass mit Beginn des zweiten Quartals 2017 Telekonsile zwischen Ärzten zur Befundbeurteilung von Röntgen- und CT-Aufnahmen vergütet werden sollen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich nun geeinigt und entsprechende Anpassungen des EBM zum 01.04.2017 beschlossen. Dazu wurde ein neues Unterkapitel 34.8 “Telekonsiliarische Befundbeurteilungen von Röntgenaufnahmen und CT-Aufnahmen (Telekonsil)“ in den EBM aufgenommen.Weiter lesen ...

Kinderärzte: Erweiterung des Kinder-Früherkennungsprogramms ab 01. Januar 2017

Die überarbeitete Kinderrichtlinie ist bereits im September in Kraft getreten. Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) auch die Vergütungen entsprechend angepasst und neue EBM-Ziffern für das erweiterte Screening geschaffen. Diese treten zum 01.01.2017 in Kraft.Weiter lesen ...

Hausärzte: Bessere Vergütung der Hausärztlichen NäPa ab 01. Januar 2017

Ab Januar erhalten Hausärzte mehr Geld, wenn Sie einen nicht-ärztlichen Praxisassistenten anstellen. Hinzu kommt, dass die Fallzahlanforderungen für die Genehmigung einer solchen NäPa abgesenkt wurden und somit noch mehr Praxen davon profitieren können.
Darauf haben sich KBV und GKV-Spitzenverband geeinigt, da die bisher bereitgestellte jährliche Förderung nicht ausgeschöpft wurde.Weiter lesen ...

Alle: Neue Abrechnungsregelungen zum Notfall- und Bereitschaftsdienst ab 01. April 2017

Ärzte im Notfall- und Bereitschaftsdienst erhalten dann für besonders schwere und aufwändige Fälle eine höhere Vergütung. Außerdem wird es eine Abklärungspauschale für Patienten geben, die keine dringende Behandlung benötigen. Ein entsprechender Beschluss wurde 07.12.2016 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefasst.Weiter lesen ...

Hausärzte: Neue EBM-Ziffern für die Abrechnung des Medikationsplans

Ab dem 01.10. 2016 haben gesetzlich krankenversicherte Patienten ab drei Medikamenten einen Anspruch auf die Erstellung bzw. Aktualisierung eines Medikationsplans. Nun haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) auf eine Vergütung geeinigt. Damit werden neue Ziffern in den EBM eingeführt, die extrabudgetär entweder als Einzelleistung oder pauschal vergütet werden.

Die Regelungen für die Hausärzte stellen wir hier kurz vor.Weiter lesen ...

Fachärzte: Neue EBM-Ziffern für die Abrechnung des Medikationsplans

Ab dem 01.10. 2016 haben gesetzlich krankenversicherte Patienten ab drei Medikamenten einen Anspruch auf die Erstellung bzw. Aktualisierung eines Medikationsplans. Nun haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) auf eine Vergütung geeinigt. Damit werden neue Ziffern in den EBM eingeführt, die extrabudgetär entweder als Einzelleistung oder pauschal vergütet werden.

Die Regelungen für die Fachärzte stellen wir hier kurz vor.Weiter lesen ...

Gynäkologie: Änderungen im EBM zum Mammographie-Screening ab 01.10.2016

In seiner Sitzung am 31. August 2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss Änderungen im EBM zum Mammographie-Screening ab 01.10.2016 beschlossen.

Zum einen wurde der obligate Leistungsbestandteil der Ziffer 01750 angepasst. Weiter lesen ...

Krankenhaus: weitere Ausweitung des ambulanten Leistungsangebots bald möglich?

Ambulante Geriatrie im Krankenhaus
Mit Einführung der spezialisierten ambulanten geriatrischen Diagnostik wurde das bisherige Leistungsspektrum ambulanter geriatrischer Betreuungsleistungen durch den Hausarzt um Leistungen der spezialisierten geriatrischen Diagnostik ergänzt. Diesen können von niedergelassenen Ärzten mit der Schwerpunktbezeichnung „Geriatrie“ erbracht werden. Da die Zahl dieser spezialisierten Ärzte jedoch sehr überschaubar ist, wurde den Krankenhäusern die Möglichkeit eingeräumt, geriatrische Institutsambulanzen einzurichten. Die ersten Krankenhäuser haben bereits die Ermächtigung erhalten.
Man darf gespannt sein, wann die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)den nächsten Anlauf übernimmt, auch die Erbringung (und Abrechnung) therapeutischer Leistungen in diesen Ambulanzen zu fordern. Weiter lesen ...

Betreuungsstrukturverträge: Hilfe im Diagnose-Dschungel

In der Zwischenzeit existieren in 16 von 17 KV-Bezirken Betreuungsstrukturverträge (BSV). Diese Verträge haben grundlegend immer ähnliche Inhalte, die darauf zielen, die Versorgung von Patienten mit langwierigen oder schwierigen Erkrankungen zu verbessern.Weiter lesen ...

Hausärztlich geriatrische Versorgung: gleiches Geld für gleiche Leistung?

Im vierten Quartal 2013 wurde im hausärztlichen Versorgungsbereich die Abrechnung von Patienten mit geriatrischem Versorgungsbedarf eingeführt. Am Anfang hörte man vielfach, dass es sich nur um eine Nische mit begrenzter Bedeutung handeln würde. In der Zwischenzeit ist jedoch klar, dass – je nach Praxisstruktur – im Mittel ca. 11% aller Patienten einer Hausarztpraxis die Definitionskriterien des EBM für die Abrechnung der geriatrischen Leistungen erfüllen.Weiter lesen ...

Kardiologie: Neue EBM-Ziffern für den Mehraufwand bei der Dokumentation der der sektorübergreifenden Qualitätssicherung für Koronarangiografie und perkutane Koronoarintervention

Invasiv tätige Kardiologen sind seit Januar 2016 verpflichtet, jede Herzkatheteruntersuchung und perkutane Koronarintervention elektronisch zu dokumentieren. Die Frist zur Festsetzung der Gebührenordnungspositionen (GOP) im EBM hatte der Bewertungsausschuss verstreichen lassen. Mit dem aktuellen Beschluss des Bewertungsausschusses in der Sitzung am 10. August 2016 steht jetzt fest, wie die Dokumentationsleistung honoriert wird.Weiter lesen ...

Kardiologie: Kostenerstattung für Mehraufwand bei Dokumentation durch sektorübergreifende Qualitätssicherung

Die perkutane Koronarintervention (PCI) und die Koronarangiographie sind die ersten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, für die seit 01. Januar 2016 die Qualitätssicherung sektorübergreifend erfolgt. Alle invasiv tätigen Kardiologen sind seitdem zur Datenerhebung, Dokumentation und Datenübermittlung verpflichtet. Dies bedeutet einen erheblichen Mehraufwand für die Kardiologen, der derzeit noch nicht über das Sachleistungsprinzip vergütet wird, da bisher keine Vergütungsposition im EBM geschaffen wurde. Weiter lesen ...

Diabetologie: Abrechnung der kontinuierlichen Blutzuckermessung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, dass die kontinuierliche Blutzuckermessung in die Regelversorgung der gesetzlichen Versicherungen aufgenommen wird. Dies bedeutet, dass der G-BA bestätigt, dass die Informationen, die eine solche Diagnostik mit sich bringt die Therapieergebnisse deutlich positiv beeinflussen. Bis es jedoch zu einer Vergütungsvereinbarung im EBM kommt, wird wohl noch das ein oder andere Quartal vergehen.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Vergütung für neuen Stuhltest iFOBT erst ab April 2017

Zum 1. Oktober 2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das neue Testverfahren zur Früherkennung von Darmkrebs als Kassenleistung in den gesetzlichen Leistungskatalog aufgenommen. Jedoch ist eine Abrechnung über die Kasse erst möglich, wenn die Vergütung im EBM geregelt ist. Dafür hat der Bewertungsausschuss bis zu sechs Monate nach Inkrafttreten einer Richtlinie des G-BA Zeit.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Neues EBM-Kapitel 37 zur Versorgung von Heimpatienten

Nicht überraschend aber doch kurzfristig, wurden zum 01.07.2016 zwei neue Kapitel in den EBM aufgenommen.

Mit dem Kapitel 37 wird die medizinische Versorgung in Alten- und Pflegeheimen gestärkt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat hierzu für die ärztliche Betreuung von Heimbewohnern im Rahmen von speziellen Kooperationsverträgen Regelungen zur Vergütung vereinbart. Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Neues EBM-Kapitel 38 – Delegationsfähige Leistungen

Nicht überraschend aber doch kurzfristig, wurden zum 01.07.2016 zwei neue Kapitel in den EBM aufgenommen.

Mit dem Kapitel 3 erhalten zukünftig auch Fachärzte eine zusätzliche Honorierung für die Delegation von Leistungen an qualifizierte nichtärztliche Praxisassistenten (NäPA). Hierdurch soll ebenso die kooperative und koordinierte Versorgung von Heimbewohnern gestärkt werden.Weiter lesen ...

Diabetologie: Kontinuierliche Glukosemessung künftig GKV-Leistung

Am 16.06.2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, die kontinuierliche interstitielle Glukosemessung mit Real-Time-Messgeräten (rtCGM) für Diabetiker, die einer intensivierten Insulintherapie bedürfen, als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in den Leistungskatalog aufzunehmen.Weiter lesen ...

Psychotherapie: Strukturreform der ambulanten Psychotherapie zum 01.04.2017

Am 16.06.2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine Strukturreform der ambulanten Psychotherapie beschlossen. Hiermit wird die Psychotherapie-Richtlinie geändert und es werden neue Versorgungselemente eingeführt und andere angepasst:Weiter lesen ...

Kardiologie, Pneumologie: ASV (ambulante spezialisierte Versorgung) pulmonale Hypertonie startet zum 01.06.2016

In der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung können jetzt auch Patienten mit pulmonaler Hypertonie behandelt werden. Der entsprechende Beschluss wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist am 1. Juni in Kraft getreten. Nach der Tuberkulose und dem Marfan-Syndrom ist die pulmonale Hypertonie die dritte seltene Erkrankung, die in der ASV behandelt werden kann.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Der e-Arztbrief kommt zum 01.01.2017

Der elektronische Arztbrief soll ab 2017 die Kommunikation beschleunigen. Der Gesetzgeber hatte die KBV im E-Health-Gesetz mit der Erarbeitung einer Richtlinie zum Senden sicherer elektronischer Arztbriefe beauftragt. Ein erster Entwurf zu technischen Voraussetzungen und Vergütungsregelungen liegt nun vor.Weiter lesen ...

Psychotherapeuten: Regelung Strukturzuschlag nur bis Obergrenze ab 01.04.2016

Der Bewertungsausschuss hat eine Anpassung bei den Strukturzuschlägen für Psychotherapeuten vorgenommen. Diese waren im September 2015 beschlossen worden. Die zusätzliche Vergütung soll es voll ausgelasteten Praxen ermöglichen, eine Halbtagskraft zur Praxisorganisation zu beschäftigen. Ab April 2016 erhalten Praxen den Zuschlag allerdings nur noch bis zu einer Obergrenze.Weiter lesen ...

Humangenetiker: Überarbeitung des Kapitel 11 EBM – Gültigkeit ab 01.07.2016

Der Bereich Humangenetik im Kapitel 11 des EBM wurde grundlegend überarbeitet und gilt ab 01.07.2016.

Die humangenetischen Leistungen werden künftig in konstitutionelle genetische und in tumorgenetische Untersuchungen gegliedert. Im Kapitel 11 verbleiben die konstitutionellen genetischen Untersuchungen als neugefasster Abschnitt 11.4. Die tumorgenetischen Leistungen stehen als neuer Abschnitt 19.4 im Kapitel 19 bereit.Weiter lesen ...

Hausärzte, Fachinternisten mit Geriatrie: Neues EBM-Kapitel für die spezialisierte geriatrische Diagnostik und Versorgung

Zum 01.07.2016 wird ein neues EBM-Kapitel 30.13 aufgenommen. Die neuen Leistungen sind für Patienten mit einem besonders aufwändigen geriatrischen Versorgungsbedarf bestimmt. Das heißt, der Pat. muss mind. 71 Jahre alt sein und zwei geriatrische Syndrome oder ein geriatrisches Syndrom und eine Pflegestufe haben. Die Bedingungen sind hier nochmals enger gefasst, als in den bisherigen hausärztlich-geriatrischen Ziffern. Die spezialisierten geriatrischen Ziffern sind für die Vorabklärung und Durchführung eines weiterführenden geriatrischen Assessments sowie die Einleitung und Koordination von Therapiemaßnahmen vorgesehen.Weiter lesen ...

Anästhesie: Neue EBM-Ziffern für Narkosepauschalen in der Katarakt-OP ab 1 Juli 2016

In der Kataraktchirurgie kann die Anästhesie künftig individueller auf die Patienten abgestimmt werden. Zum 01.07.2016 werden neue Pauschalen zum Narkosemanagement aufgenommen, die jeweils einem intraocularen Eingriff der Kategorie 1 und 2 zugeordnet sind.Weiter lesen ...

Radiologie und Nuklearmedizin: Genehmigungsvoraussetzungen für PET und PET/CT konkretisiert

Seit Jahresbeginn dürfen Nuklearmediziner und Radiologen die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die PET mit Computertomographie (PET/CT) über den EBM abrechnen. Dazu wurde der neue Abschnitt 34.7 in den EBM aufgenommen.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Behandlung und Abrechnung von Flüchtlingen

Nach der Erstuntersuchung von Asylsuchenden und Flüchtlingen, werden in einigen Bundesländern die Menschen mit Gesundheitskarten ausgestattet, damit sie in der ambulanten Regelversorgung weiter betreut werden können. Dies ist noch nicht in allen Bundesländern flächendeckend erfolgt, da es hier in Teilen noch Finanzierungsfragen zu klären gilt. Bisher wurden in Bremen, Hamburg, Berlin sowie Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein Gesundheitskarten ausgegeben. Brandenburg plant die Einführung zum 01.04.2016.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Medikationsplan

Immer noch sterben in Deutschland zu viele Menschen durch unerwünschte Wechselwirkungen. Deshalb wird mit Umsetzung des eHealth-Gesetzes ab Oktober 2016 ein Anspruch auf einen Medikationsplan für Menschen, die 3 oder mehr Arzneimittel anwenden, eingeführt. Mit dem Medikationsplan, der dem Patienten ausgehändigt wird, sieht der behandelnde Arzt, welche Medikamente der Patient aktuell einnimmt. So können gefährliche Wechselwirkungen vermieden werden. Vom Medikationsplan profitieren vor allem ältere und chronisch kranke Menschen. Ab 2018 soll der Medikationsplan auch elektronisch von der Gesundheitskarte abrufbar sein.Weiter lesen ...

Hausärzte/Diabetologie: Abrechnung von Behandlungen des Diabetischen Fußsyndroms nur mit Genehmigung

Grundlegend klingt die Abrechnung der Behandlung des diabetischen Fußsyndroms nach EBM GON 02311 erst mal einfach. Die Ziffer darf je Bein und je Sitzung abgerechnet werden und bringt eine Vergütung von 28,76 EUR bei der Behandlung beider Beine.Weiter lesen ...

Abrechnungsfallen im EBM – der obligate Leistungsinhalt ist nicht alles

Für die Abrechnung einer EBM-Leistung ist zwar in jedem Fall der obligate Leistungsinhalt zu erbringen. Doch bei vielen Ziffern steht dort nur ein Teil der Abrechnungsvorgaben. Je nach Kapitel des EBM finden sich wichtige Regeln in der Einleitung zu dem konkreten Abschnitt oder in der Präambel zum Kapitel oder an weiteren Stellen. Weiter lesen ...

Genehmigungspflicht für Reha-Verordnung und Vordruck Muster 80 entfällt zum April 2016

Ab April 2016 können Vertragsärzte Rehabilitationsleistungen direkt auf dem Formular 61 verordnen. Das Formular 60 zur Einleitung von Leistungen zur Rehabilitation oder alternativen Angeboten entfällt. Bisher nutzen Ärzte das Formular, um vor der Verordnung prüfen zu lassen, ob die gesetzliche Krankenversicherung leistungsrechtlich zuständig ist. Diese Prüfung ist künftig nicht mehr vorgeschrieben.
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Urologie: Prostataoperation mit Holmium-Laser im EBM ab 01.04.2016

Belegärztliche Urologen können Prostataoperationen mittels Holmium-Laser ab 01. April 2016 über den EBM abrechnen. Bereits seit fünf Jahren gehören Lasereingriffe zur Behandlung de benignen Prostatasyndroms zum Leistungskatalog der GKV. Im Dezember 2015 hat der Bewertungsausschuss des G-BA beschlossen, die Holmium-Laserresektion und die Holmium-Laserenukleation der Prostata als anerkannte Behandlungsmethoden in den EBM aufzunehmen.
Voraussetzung für die Durchführung und Abrechnung der neuen EBM-Leistungen ist die Gewährleistung einer intensivmedizinischen Notfallversorgung und einer Nachbeobachtung. Daher hat der Bewertungsausschuss beschlossen, dass die Holmium-Laser-Operationen in der vertragsärztlichen Versorgung nur belegärztlich erfolgen können.
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Orthopädie: Hinweise zur KV Abrechnung Akupunktur 30790

Auch wenn in vielen KV-Bezirken (z.B. Mecklenburg-Vorpommern) die EBM Abrechnung der GOP 30790 „Eingangsdiagnostik und Abschlussuntersuchung zur Behandlung mittels Körperakupunktur“ zu Beginn der Therapie akzeptiert wird, ist der Arzt dennoch an die vollständige Erfüllung der Leistungsinhalte der Komplexleistung gebunden.Weiter lesen ...

Wundversorgung im EBM - Primäre Wundversorgung vs. Versorgung einer primären Wunde

Die einzelnen Stufen der Wundversorgung

Im EBM ist die Wunderversorgung im allgemeinen Teil ab 02300 und in einigen Facharztkapiteln (Augenärzte, HNO, Hautärzte, MKG, Urologie) geregelt. In den Ziffern sind z.T. detaillierte beschriebene Leistungen, wie z.B. die Emmert-Plastik, geregelt. Es gibt aber auch immer eine allgemeine Wundversorgung. Diese ist in drei verschiedene Bereiche gegliedert:

Stufe 1 Primäre Wundversorgung
Stufe 2 Primäre Wundversorgung mittels Naht und/oder Gewebekleber oder Primäre Wundversorgung (ohne Naht/Gewebekleber) bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern
Stufe 3 Primäre Wundversorgung mittels Naht/Gewebekleber bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern


Die primäre Wundversorgung bei Augenärzten, HNO und MKG ist ausdrücklich auf die jeweiligen Gebiete beschränkt (am Auge, HNO/Mund-Bereich, MKG-Bereich). Bei den Hautärzten und Urologen existiert diese Einschränkung nicht. Diese Ärzte könnten sich aussuchen, ob sie die inhaltlich gleichen 02300ff oder die jeweilige Ziffer aus ihrem Bereich abrechnen. Grundsätzlich sollten jedoch immer die spezielleren Ziffern des Fachgebiets abgerechnet werden.
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Arthroskopie eingeschränkt: Leistungen aus dem Katalog des EBM gestrichen

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat in der Sitzung vom 27.11.2015 das seit mehreren Jahren laufende Verfahren zur Überprüfung der Wirtschaftlichkeit von Arthroskopien zum Abschluss gebracht.

Dazu wurden Studien zur Wirksamkeit von Arthroskopien bei Gonarthrosen untersucht. Im Ergebnis werden die folgenden Indikationen für Kniegelenks-Arthroskopien gestrichen:

  • Gelenkspülung (OPS-Kode 5-810.0h)
  • Debridement (OPS-Code 5-810.2h)
  • Entfernung freier Gelenkkörper (OPS-Kode 5-810.4h)
  • Entfernung periartikulärer Verkalkungen (OPS-Kode 5-810.5h)
  • Synovektomie, partiell (OPS-Kode 5-811.2h)
  • Synovektomie, total (OPS-Kode 5-811.3h)
  • Exzision von erkranktem Gewebe am Gelenkknorpel (OPS-Kode 5-812.0h)
  • Meniskusresektion, partiell, inkl.: Meniskusglättung (OPS-Kode 5-812.5)
  • Meniskusresektion, total (OPS-Kode 5-812.6)
  • Knorpelglättung (Chondroplastik, OPS-Kode 5-812.eh)
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Klarstellungen zur Abrechnung der EBM-Ziffern 04355/04356

Mit der Einführung der weiterführenden Sozialpädiatrie nach der EBM-Ziffer 04356 ergaben sich praktische Fragen in der Umsetzung. Dies betraf zum einen die erforderlichen Diagnosen für die 04356, zum anderen die Frage, wie die Formulierung „Zuschlag im Zusammenhang mit der Gebührenordnungsposition 04355“ in der Leistungslegende der 04356 gemeint. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat sich jetzt auf eine konkrete Anfrage unsererseits dazu geäußert.Weiter lesen ...

Prüfung der Chronikerpauschalen des EBM 03220/03221 und 04220/04221 in der KV Bayern

Jetzt wird auch in Bayern ab dem 4. Quartal die Einhaltung der Kontaktregeln bei der Abrechnung der Chronikerpauschalen des EBM geprüft. Die Überprüfung der beiden EBM-Ziffern erfolgt dabei rückwirkend. Dies bedeutet, dass die abrechnenden Praxen bei entsprechenden Fehlern mit Korrekturen rechnen müssen. In der Praxis bedeutet dies ganz konkret, dass Praxen hier mit Honorarkürzungen ihrer Quartalsabrechnung rechnen müssen.Weiter lesen ...

EBM Ziffer 30790 und 30791: Keine routinemäßige Dokumentationsprüfung mehr bei Akupunkturleistungen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat sich mit dem GKV-Spitzenverband darauf geeinigt, die Prüfung der ärztlichen Dokumentation von Akupunkturbehandlungen für zwei Jahre auszusetzen. Start ist Januar 2016. Bisher mussten die KVen verpflichtend bei mindestens fünf Prozent der Ärzte, die Leistungen der EBM-Ziffern 30790 und 30791 bei chronisch schmerzkranken Patienten abgerechnet haben, prüfen.Weiter lesen ...

EBM: Gesundheitsuntersuchung und Ultraschall

Die Gesundheitsuntersuchung mit der Gebührenordnungsposition im EBM  01732 ist eine umsatzstarke Leistung innerhalb der KV-Abrechnung. Manche Praxen kombinieren den Check-up dann mit einem abdominellen Ultraschall und der Abrechnung der Ziffer 33042 als Ergänzung. Das mag in dem einen oder anderen Fall tatsächlich medizinisch sinnvoll sein.Weiter lesen ...

Neuer Zeitplan steht: EBM-Reform kommt zum 01.07.2017

Ursprünglich sollte der neue EBM bereits zum Januar 2016 in Kraft treten. Aber die „Renovierungsarbeiten“ sollen so umfangreich sein, dass dieser Zeitplan bereits Anfang des Jahres gekippt wurde. Ein Schnellschuss hätte unkalkulierbare Folgen mit sich bringen können. So kritisierten bereits bei der Einführung des Hausarzt EBM zum vierten Quartal 2013 sehr viele KVen, dass die KBV keine tragfähigen Simulationsrechnungen zu den Auswirkungen der Reform vorlegen konnte. Eine Reihe hastiger Reparaturen waren im Einführungsquartal die Folge.Weiter lesen ...

250 Millionen EURO zu verteilen

Die Einigung von KBV und Spitzenverband der Krankenkassen kann sich sehen lassen: 250 Millionen EUR beträgt die Honorarsteigerung für die Ärzte für das nächste Jahr. Dieser Teil des zu verhandelnden Honorarzuwachses basiert auf den Veränderungen von Demografie und Morbidität. Zu beiden Bereichen gibt es Untersuchungen, die der Bewertungsausschuss veröffentlicht hat. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich in 2014 gerade die Krankheitslast in den einzelnen KV-Bereichen sehr unterschiedlich entwickelt.Weiter lesen ...

NäPA-Abrechnung: Nordrhein und Westfalen-Lippe mit viel Luft nach oben

Dieser Artikel bezieht sich auf einen Beitrag von Ilse Schlingensiepen in der ÄrzteZeitung vom 14.09.2015

Mittels der neuen EBM-Nummern für nichtärztliche Praxisassistentinnen (GOP 03060, 03062 und 03063) sollte den Hausärzten eigentlich mehr Geld zufließen. Doch Besuchsziffern werden noch wenig offensiv abgerechnet. Nur für MFA, die zur nichtärztlichen Praxisassistentin fortgebildet sind, gibt es Honorar. Mancherorts kommt die KV mit der Ausbildung nicht nach.Weiter lesen ...