Alle: Neue Ziffern zur Übermittlung und Befundung von Röntgen- und CT-Untersuchungen via Telekonsil ab 01. April 2017

Das E-Health-Gesetz sieht vor, dass mit Beginn des zweiten Quartals 2017 Telekonsile zwischen Ärzten zur Befundbeurteilung von Röntgen- und CT-Aufnahmen vergütet werden sollen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich nun geeinigt und entsprechende Anpassungen des EBM zum 01.04.2017 beschlossen. Dazu wurde ein neues Unterkapitel 34.8 “Telekonsiliarische Befundbeurteilungen von Röntgenaufnahmen und CT-Aufnahmen (Telekonsil)“ in den EBM aufgenommen.Weiter lesen ...

Kinderärzte: Erweiterung des Kinder-Früherkennungsprogramms ab 01. Januar 2017

Die überarbeitete Kinderrichtlinie ist bereits im September in Kraft getreten. Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) auch die Vergütungen entsprechend angepasst und neue EBM-Ziffern für das erweiterte Screening geschaffen. Diese treten zum 01.01.2017 in Kraft.Weiter lesen ...

Hausärzte: Bessere Vergütung der Hausärztlichen NäPa ab 01. Januar 2017

Ab Januar erhalten Hausärzte mehr Geld, wenn Sie einen nicht-ärztlichen Praxisassistenten anstellen. Hinzu kommt, dass die Fallzahlanforderungen für die Genehmigung einer solchen NäPa abgesenkt wurden und somit noch mehr Praxen davon profitieren können.
Darauf haben sich KBV und GKV-Spitzenverband geeinigt, da die bisher bereitgestellte jährliche Förderung nicht ausgeschöpft wurde.Weiter lesen ...

Alle: Neue Abrechnungsregelungen zum Notfall- und Bereitschaftsdienst ab 01. April 2017

Ärzte im Notfall- und Bereitschaftsdienst erhalten dann für besonders schwere und aufwändige Fälle eine höhere Vergütung. Außerdem wird es eine Abklärungspauschale für Patienten geben, die keine dringende Behandlung benötigen. Ein entsprechender Beschluss wurde 07.12.2016 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefasst.Weiter lesen ...

Hausärzte und Kardiologie: Neues DMP Herzinsuffizienz in Vorbereitung

Nachdem bereits dieses Jahr die Inhalte zum DMP COPD überarbeitet wurden und sukzessive ab Januar 2017 in die regionalen DMP-Verträge eingearbeitet werden müssen, werden nun auch die DMP Diabetes mellitus Typ 1 und Koronare Herzerkrankung überarbeitet.
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat hierzu zunächst das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) damit beauftragt entsprechende Leitlinienrecherchen durchzuführen.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Zweites Feld für ICD-Kode auf Formularen zur Kenntlichmachung von Praxisbesonderheiten ab 01.01.2017

Die Vordrucke für die Verordnung von Heilmitteln werden zum 1. Januar 2017 überarbeitet. Die bisherigen Formulare sind dann nicht mehr gültig. Der Hintergrund ist, dass zum 1. Januar 2017 die Liste der besonderen Verordnungsbedarfe überarbeitet und um weitere Diagnosen ergänzt wurde.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Fragen und Antworten zum Medikationsplan

Seit dem 1. Oktober 2016 haben gesetzlich versicherte Patienten einen Anspruch auf einen Medikationsplan, wenn sie mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden. Rund um die Einführung haben sich Fragen aufgetan. Die häufigsten wollen wir hier einmal kurz beantworten.Weiter lesen ...

Entlassmanagement aus dem Krankenhaus – ab Mitte 2017 Realität

Krankenhäuser - Umsetzung des Entlassmanagements ab Mitte 2017
Mit der Entscheidung des Schiedsamtes ist der dreiseitige Rahmenvertrag zum Entlassmanagement unter Dach und Fach. Damit stehen alle Einzelheiten fest, wie das Entlassmanagement und insbesondere Verordnungen ab Juli nächsten Jahres zu erfolgen haben. Auch die entsprechenden Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses sind bereits angepasst.
Doch was beinhaltet dieses Entlassmanagement im Einzelnen:Weiter lesen ...

Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen – Künftig GKV-Leistung für Männer ab 65

Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren haben künftig Anspruch auf ein einmal durchgeführtes Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen. Die notwendige ärztliche Beratung zu dieser Früherkennungsuntersuchung soll unterstützt werden durch eine begleitende Versicherteninformation, die der G-BA derzeit vorbereitet. Die Versicherteninformation den Patienten eine informierte Entscheidung ermöglichen.Weiter lesen ...

Hausärzte: Neue EBM-Ziffern für die Abrechnung des Medikationsplans

Ab dem 01.10. 2016 haben gesetzlich krankenversicherte Patienten ab drei Medikamenten einen Anspruch auf die Erstellung bzw. Aktualisierung eines Medikationsplans. Nun haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) auf eine Vergütung geeinigt. Damit werden neue Ziffern in den EBM eingeführt, die extrabudgetär entweder als Einzelleistung oder pauschal vergütet werden.

Die Regelungen für die Hausärzte stellen wir hier kurz vor.Weiter lesen ...

Fachärzte: Neue EBM-Ziffern für die Abrechnung des Medikationsplans

Ab dem 01.10. 2016 haben gesetzlich krankenversicherte Patienten ab drei Medikamenten einen Anspruch auf die Erstellung bzw. Aktualisierung eines Medikationsplans. Nun haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) auf eine Vergütung geeinigt. Damit werden neue Ziffern in den EBM eingeführt, die extrabudgetär entweder als Einzelleistung oder pauschal vergütet werden.

Die Regelungen für die Fachärzte stellen wir hier kurz vor.Weiter lesen ...

Alle: Vergütung Medikationsplan: sowohl Einzelleistung als auch Zuschlag

Kurz vor Einführung des Bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP) haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) auf eine Vergütung geeinigt.Weiter lesen ...

Alle: Erhöhung Orientierungspunktwert auf 10,53 Cent in 2017

Vergütung ambulanter Leistungen
KBV und GKV-Spitzenverband haben sich am Mittwoch noch über die Vergütung für 2017 einigen können. Der Orientierungswert steigt ab 1. Januar 2017 für alle Leistungen um 0,9 Prozent von jetzt 10,4361 Cent auf dann 10,5300 Cent. Dies bedeutet ein Honorarplus von bundesweit rund 315 Millionen Euro. Weiter lesen ...

Alle: Nachbesserung der QM-Richtlinie durch G-BA

Die sektorübergreifende Richtlinie zum Qualitätsmanagement in Praxen und Krankenhäusern ist, wie vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vom Gemeinsamen Bundesausschuss nachgebessert worden.Weiter lesen ...

Schmerztherapie: Aktualisierung der Schmerztherapie-Vereinbarung zum 01.10.2016

Zum 01. Oktober 2016 wird eine aktualisierte Fassung der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Schmerztherapie in Kraft treten. Darauf haben sich KBV und GKV-Spitzenverband geeinigt. Mit der Neufassung sollen mehr Ärzte für die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten gewonnen werden.
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Gynäkologie: Änderungen im EBM zum Mammographie-Screening ab 01.10.2016

In seiner Sitzung am 31. August 2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss Änderungen im EBM zum Mammographie-Screening ab 01.10.2016 beschlossen.

Zum einen wurde der obligate Leistungsbestandteil der Ziffer 01750 angepasst. Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Blankoverordnung für Heilmittel? - Gesetzentwurf zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HVGG)

Am 31.08.2016 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines "Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung" beschlossen. Der Gesetzentwurf verbindet Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Qualität und Transparenz der Hilfsmittelversorgung mit einer Aufwertung der Stellung der Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen. Außerdem soll die Einführung einer „Blankoverordnung“ in Modellvorhaben getestet werden.Weiter lesen ...

Neues Angebot der AAC: Intensivseminar für MFA-Auszubildende

Der Übergang von der Schule hinein in den Praxisalltag stellt für viele Berufsanfänger eine große Herausforderung dar. Die Auszubildenden müssen sich ein breites Spektrum an theoretischem Wissen sowie praktischer Fähigkeiten aneignen – das kann in der Berufsschule häufig nicht kompakt vermittelt werden.
Während unserer Praxisberatungen sind wir sowohl von Inhabern als auch erfahrenen Mitarbeitern, die die angehenden MFA betreuen, immer wieder darauf aufmerksam gemacht worden, dass ein kompaktes und fachlich pointiertes sowie von externer Seite durchgeführtes Training der Auszubildenden hochwillkommen wäre. Deshalb haben wir dieses eintägige Intensivseminar entwickelt, um den neuen Auszubildenden eine effektive Integration in die Arbeitsabläufe der Praxis zu erleichtern. Weiter lesen ...

Krankenhaus: weitere Ausweitung des ambulanten Leistungsangebots bald möglich?

Ambulante Geriatrie im Krankenhaus
Mit Einführung der spezialisierten ambulanten geriatrischen Diagnostik wurde das bisherige Leistungsspektrum ambulanter geriatrischer Betreuungsleistungen durch den Hausarzt um Leistungen der spezialisierten geriatrischen Diagnostik ergänzt. Diesen können von niedergelassenen Ärzten mit der Schwerpunktbezeichnung „Geriatrie“ erbracht werden. Da die Zahl dieser spezialisierten Ärzte jedoch sehr überschaubar ist, wurde den Krankenhäusern die Möglichkeit eingeräumt, geriatrische Institutsambulanzen einzurichten. Die ersten Krankenhäuser haben bereits die Ermächtigung erhalten.
Man darf gespannt sein, wann die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)den nächsten Anlauf übernimmt, auch die Erbringung (und Abrechnung) therapeutischer Leistungen in diesen Ambulanzen zu fordern. Weiter lesen ...

Betreuungsstrukturverträge: Hilfe im Diagnose-Dschungel

In der Zwischenzeit existieren in 16 von 17 KV-Bezirken Betreuungsstrukturverträge (BSV). Diese Verträge haben grundlegend immer ähnliche Inhalte, die darauf zielen, die Versorgung von Patienten mit langwierigen oder schwierigen Erkrankungen zu verbessern.Weiter lesen ...

Hausärztlich geriatrische Versorgung: gleiches Geld für gleiche Leistung?

Im vierten Quartal 2013 wurde im hausärztlichen Versorgungsbereich die Abrechnung von Patienten mit geriatrischem Versorgungsbedarf eingeführt. Am Anfang hörte man vielfach, dass es sich nur um eine Nische mit begrenzter Bedeutung handeln würde. In der Zwischenzeit ist jedoch klar, dass – je nach Praxisstruktur – im Mittel ca. 11% aller Patienten einer Hausarztpraxis die Definitionskriterien des EBM für die Abrechnung der geriatrischen Leistungen erfüllen.Weiter lesen ...

Kardiologie: Neue EBM-Ziffern für den Mehraufwand bei der Dokumentation der der sektorübergreifenden Qualitätssicherung für Koronarangiografie und perkutane Koronoarintervention

Invasiv tätige Kardiologen sind seit Januar 2016 verpflichtet, jede Herzkatheteruntersuchung und perkutane Koronarintervention elektronisch zu dokumentieren. Die Frist zur Festsetzung der Gebührenordnungspositionen (GOP) im EBM hatte der Bewertungsausschuss verstreichen lassen. Mit dem aktuellen Beschluss des Bewertungsausschusses in der Sitzung am 10. August 2016 steht jetzt fest, wie die Dokumentationsleistung honoriert wird.Weiter lesen ...

Arzneimittelversorgung: Referentenentwurf für das Gesetz zur Stärkung der Arneimittelversorgung in der GKV liegt vor

Seit fünf Jahren gibt es jetzt das AMNOG und damit die frühe Nutzenbewertung für neu zugelassene Arzneimittel. Eigentlich sollte über die Ergebnisse auch das Verschreibungsverhalten gesteuert werden. Doch in der täglichen Praxis spielen die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung häufig keine Rolle. Dies wird unisono von Krankenkassen als auch von Herstellern beklagt – wenn auch aus anderer Intention.
Jetzt will man die Praxen besser informieren – durch Informationen über das Praxisverwaltungssystem. Die Verordnungsampel hat man wohl ad acta gelegt – sehr zum Leidwesen der Krankenkassen.
Denn es geht dem Ministerium nicht allein um Wirtschaftlichkeitsaspekte, sondern auch um Informationen darüber, welchen Zusatznutzen ein Präparat für welche Patientengruppe hat.Weiter lesen ...

Kardiologie: Kostenerstattung für Mehraufwand bei Dokumentation durch sektorübergreifende Qualitätssicherung

Die perkutane Koronarintervention (PCI) und die Koronarangiographie sind die ersten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, für die seit 01. Januar 2016 die Qualitätssicherung sektorübergreifend erfolgt. Alle invasiv tätigen Kardiologen sind seitdem zur Datenerhebung, Dokumentation und Datenübermittlung verpflichtet. Dies bedeutet einen erheblichen Mehraufwand für die Kardiologen, der derzeit noch nicht über das Sachleistungsprinzip vergütet wird, da bisher keine Vergütungsposition im EBM geschaffen wurde. Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Präventionsempfehlungen durch Ärzte ab 2017

Ab Januar 2017 dürfen niedergelassene Ärzte in Form einer ärztlichen Bescheinigung ihren Patienten Präventionsleistungen empfehlen, wenn dies medizinisch angezeigt ist. Damit sollen verhaltensbezogene Risikofaktoren für bestimmte Erkrankungen gesenkt werden. Insbesondere geht es um die Bereiche Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stressmanagement und Suchtmittelkonsum. Dazu hat der Gemeinsame Bundesauschuss mit entsprechenden Beschlüssen die Früherkennungsrichtlinien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geändert.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Weitere Wirkstoffe ab 01.08.2016 auf der Substitutionsausschlussliste

Es betrifft zwar nicht unmittelbar die KV-Abrechnung aber dennoch ist dies eine wichtige Information für alle Ärzte, die Arzneimittel verordnen.
Zum 1. August 2016 wurden acht weitere Wirkstoffe vom Gemeinsamen Bundesausschuss auf die Substitutionsausschlussliste aufgenommen. Bei den gelisteten Einträgen ist in Apotheken auch ohne aut-idem-Kreuz kein Austausch von Fertigarzneimitteln durch wirkstoffgleiche austauschfähige Generika möglich.Weiter lesen ...

Hausärzte und Pneumologen: DMP COPD zum 01.01.2017 aktualisiert

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen und Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) in allen wesentlichen Punkten aktualisiert.
So zielt das aktualisierte Behandlungsprogramm noch stärker als bisher auf die Tabakentwöhnung der Patienten ab. Entsprechend enthält das Programm hohe Qualitätsanforderungen an die Tabakentwöhnungsprogramme, die die behandelnden Ärzten COPD-Patienten dringend empfehlen sollten.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Urlaubszeit - Vertretungszeit – Was muss ich beachten?

Die Urlaubssaison steht vor der Tür und für die Zeit Ihrer Abwesenheit benötigen Sie eine Vertretung? Einige allgemeingültige Hinweise können Sie hier nachlesen.Weiter lesen ...

Diabetologie: Abrechnung der kontinuierlichen Blutzuckermessung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, dass die kontinuierliche Blutzuckermessung in die Regelversorgung der gesetzlichen Versicherungen aufgenommen wird. Dies bedeutet, dass der G-BA bestätigt, dass die Informationen, die eine solche Diagnostik mit sich bringt die Therapieergebnisse deutlich positiv beeinflussen. Bis es jedoch zu einer Vergütungsvereinbarung im EBM kommt, wird wohl noch das ein oder andere Quartal vergehen.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Vergütung für neuen Stuhltest iFOBT erst ab April 2017

Zum 1. Oktober 2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) das neue Testverfahren zur Früherkennung von Darmkrebs als Kassenleistung in den gesetzlichen Leistungskatalog aufgenommen. Jedoch ist eine Abrechnung über die Kasse erst möglich, wenn die Vergütung im EBM geregelt ist. Dafür hat der Bewertungsausschuss bis zu sechs Monate nach Inkrafttreten einer Richtlinie des G-BA Zeit.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Neues EBM-Kapitel 37 zur Versorgung von Heimpatienten

Nicht überraschend aber doch kurzfristig, wurden zum 01.07.2016 zwei neue Kapitel in den EBM aufgenommen.

Mit dem Kapitel 37 wird die medizinische Versorgung in Alten- und Pflegeheimen gestärkt. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat hierzu für die ärztliche Betreuung von Heimbewohnern im Rahmen von speziellen Kooperationsverträgen Regelungen zur Vergütung vereinbart. Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Neues EBM-Kapitel 38 – Delegationsfähige Leistungen

Nicht überraschend aber doch kurzfristig, wurden zum 01.07.2016 zwei neue Kapitel in den EBM aufgenommen.

Mit dem Kapitel 3 erhalten zukünftig auch Fachärzte eine zusätzliche Honorierung für die Delegation von Leistungen an qualifizierte nichtärztliche Praxisassistenten (NäPA). Hierdurch soll ebenso die kooperative und koordinierte Versorgung von Heimbewohnern gestärkt werden.Weiter lesen ...

Diabetologie: Kontinuierliche Glukosemessung künftig GKV-Leistung

Am 16.06.2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, die kontinuierliche interstitielle Glukosemessung mit Real-Time-Messgeräten (rtCGM) für Diabetiker, die einer intensivierten Insulintherapie bedürfen, als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in den Leistungskatalog aufzunehmen.Weiter lesen ...

Psychotherapie: Strukturreform der ambulanten Psychotherapie zum 01.04.2017

Am 16.06.2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine Strukturreform der ambulanten Psychotherapie beschlossen. Hiermit wird die Psychotherapie-Richtlinie geändert und es werden neue Versorgungselemente eingeführt und andere angepasst:Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Arzneimittelvereinbarung Nordrhein

Im KV-Bezirk Nordrhein gilt für 2016 eine Arzneimittelvereinbarung, die Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeitsprüfung hat. In der Arzneimittelvereinbarung sind Zielquoten für Generika und Me-too-Präparate vereinbart sowie für einzelne Fachgruppen auch Quoten für Leitsubstanzen. Nachlesbar sind diese in der Arzneimittelvereinbarung. Ärzte sind gehalten, diese Quoten einzuhalten, da die Zielerreichung bzw. -verfehlung Auswirkungen auf eine mögliche Wirtschaftlichkeitsprüfung nach Richtgrößen haben kann.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Spezifikationen für den Medikationsplan

Die KBV hat nun die Spezifikationen für den Medikationsplan als Anlage 3 zur Vereinbarung über Inhalt, Struktur und Vorgaben zur Erstellung und Aktualisierung eines Medikationsplans veröffentlicht. Diese Anlage 3 enthält insbesondere Vorgaben für die Softwareindustrie und soll als Grundlage für eine einheitliche Implementierung des bundeseinheitlichen Medikationsplans in die Softwaresysteme von Ärzten, Apothekern und Krankenhäusern sowie ggf. weiteren Softwaresystemen dienen.
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Kardiologie, Pneumologie: ASV (ambulante spezialisierte Versorgung) pulmonale Hypertonie startet zum 01.06.2016

In der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung können jetzt auch Patienten mit pulmonaler Hypertonie behandelt werden. Der entsprechende Beschluss wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist am 1. Juni in Kraft getreten. Nach der Tuberkulose und dem Marfan-Syndrom ist die pulmonale Hypertonie die dritte seltene Erkrankung, die in der ASV behandelt werden kann.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: DMP – Disease-Management-Programme

39 Prozent der Deutschen leiden mindestens an einer chronischen Erkrankung. Nach Angaben des Sachverständigenrats für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen kommen zwei Drittel aller ambulanten Arztkontakte und 89 Prozent aller Krankenhaustage durch chronisch kranke Patienten zustande.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Anpassung der Meldepflichten zum Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Zum 1. Mai 2016 ist die "Verordnung zur Anpassung der Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz an die epidemische Lage" (IfSG-Meldepflicht-Anpassungsverordnung) in Kraft getreten.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen zur speziellen Diagnostik und Eradikationstherapie bei MRSA zum 01.07.2016

Die Voraussetzungen zur Ausführung und Abrechnung von Leistungen des Abschnitts 30.12 EBM (mit Ausnahme der Laborziffern gemäß den Gebührenordnungspositionen 30954 und 30956) sind ab dem 1. Juli 2016 in einer gesonderten Qualitätssicherungsvereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V geregelt.Weiter lesen ...

Alle: eingeschränkte Lesbarkeit neue eGKs – Austausch Kartenleseterminals

Etwa 5.000 Kartenterminals werden die neue Generation der elektronischen Gesundheitskarte nicht einlesen können. Betroffene Praxen und andere Einrichtungen können ab 1. Juni 2016 für kurze Zeit eine Pauschale beantragen, um ein Ersatzgerät zu finanzieren. Darauf haben sich KBV, KZBV, DKG und GKV-Spitzenverband geeinigt.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Langfristiger Heilmittelbedarf – Neuregelung ab 01.01.2017

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die langfristige Verordnungsmöglichkeit von Heilmitteln neu geregelt.
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Kinderärzte: Neue Anforderung U1 bis U9 ab Juli 2016

Das Heft zur Dokumentation von Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern wurde überarbeitet und vom Gemeinsamen Bundesausschuss als Beschluss an das BMG zur Prüfung übergeben. Damit kann nach Nichtbeanstandung frühestens zum 01.07.2016 die im vergangenen Jahr neu gefasste Kinder-Richtlinie in Kraft treten.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Der e-Arztbrief kommt zum 01.01.2017

Der elektronische Arztbrief soll ab 2017 die Kommunikation beschleunigen. Der Gesetzgeber hatte die KBV im E-Health-Gesetz mit der Erarbeitung einer Richtlinie zum Senden sicherer elektronischer Arztbriefe beauftragt. Ein erster Entwurf zu technischen Voraussetzungen und Vergütungsregelungen liegt nun vor.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Verzögerung bei der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV)

Der Ausbau der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung stockt. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Beanstandungsfrist zu den Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses für zwei Monate unterbrochen. Das BMG hat mehrere inhaltliche Fragen dazu an den G-BA. Erst nach Abschluss der Prüfung und der Veröffentlichung im Bundesanzeiger können die Beschlüsse in Kraft treten. Weiter lesen ...

Hausärzte/Gastroenterologie: Neuer Test auf Darmkrebs ab 01. Oktober 2016

Als einen ersten Teilbeschluss im Zuge der Weiterentwicklung des Früherkennungsprogramms für Darmkrebs, hat der G-BA beschlossen, ab Oktober ein neues Testverfahren für die Früherkennung zur Verfügung zu stellen.

Die Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl erfolgt dann mit einem quantitativen immunologischen Test (iFOBT) und wird den bislang verwendeten Guajak-basierten Test ablösen. An den Voraussetzungen für die Anspruchsberechtigten ändert sich jedoch nichts. Dies sind weiterhin alle Versicherte ab einem Alter von 50 Jahren.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Vereinbarung eines bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP)

Ab 01. Oktober 2016 haben Patienten, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig anwenden, einen Anspruch auf die Erstellung eines Medikationsplans. Nun haben die Vertragspartner auf Bundesebene (KBV, BÄK und DAV) die notwendige Vereinbarung über Inhalt, Struktur und Vorgaben zur Erstellung und Aktualisierung eines Medikationsplans fertig gestellt, die zum 01. Mai 2016 in Kraft getreten ist.Weiter lesen ...

Psychotherapeuten: Regelung Strukturzuschlag nur bis Obergrenze ab 01.04.2016

Der Bewertungsausschuss hat eine Anpassung bei den Strukturzuschlägen für Psychotherapeuten vorgenommen. Diese waren im September 2015 beschlossen worden. Die zusätzliche Vergütung soll es voll ausgelasteten Praxen ermöglichen, eine Halbtagskraft zur Praxisorganisation zu beschäftigen. Ab April 2016 erhalten Praxen den Zuschlag allerdings nur noch bis zu einer Obergrenze.Weiter lesen ...

Humangenetiker: Überarbeitung des Kapitel 11 EBM – Gültigkeit ab 01.07.2016

Der Bereich Humangenetik im Kapitel 11 des EBM wurde grundlegend überarbeitet und gilt ab 01.07.2016.

Die humangenetischen Leistungen werden künftig in konstitutionelle genetische und in tumorgenetische Untersuchungen gegliedert. Im Kapitel 11 verbleiben die konstitutionellen genetischen Untersuchungen als neugefasster Abschnitt 11.4. Die tumorgenetischen Leistungen stehen als neuer Abschnitt 19.4 im Kapitel 19 bereit.Weiter lesen ...

Hausärzte, Fachinternisten mit Geriatrie: Neues EBM-Kapitel für die spezialisierte geriatrische Diagnostik und Versorgung

Zum 01.07.2016 wird ein neues EBM-Kapitel 30.13 aufgenommen. Die neuen Leistungen sind für Patienten mit einem besonders aufwändigen geriatrischen Versorgungsbedarf bestimmt. Das heißt, der Pat. muss mind. 71 Jahre alt sein und zwei geriatrische Syndrome oder ein geriatrisches Syndrom und eine Pflegestufe haben. Die Bedingungen sind hier nochmals enger gefasst, als in den bisherigen hausärztlich-geriatrischen Ziffern. Die spezialisierten geriatrischen Ziffern sind für die Vorabklärung und Durchführung eines weiterführenden geriatrischen Assessments sowie die Einleitung und Koordination von Therapiemaßnahmen vorgesehen.Weiter lesen ...

Anästhesie: Neue EBM-Ziffern für Narkosepauschalen in der Katarakt-OP ab 1 Juli 2016

In der Kataraktchirurgie kann die Anästhesie künftig individueller auf die Patienten abgestimmt werden. Zum 01.07.2016 werden neue Pauschalen zum Narkosemanagement aufgenommen, die jeweils einem intraocularen Eingriff der Kategorie 1 und 2 zugeordnet sind.Weiter lesen ...

Radiologie und Nuklearmedizin: Genehmigungsvoraussetzungen für PET und PET/CT konkretisiert

Seit Jahresbeginn dürfen Nuklearmediziner und Radiologen die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die PET mit Computertomographie (PET/CT) über den EBM abrechnen. Dazu wurde der neue Abschnitt 34.7 in den EBM aufgenommen.Weiter lesen ...

Hausärzte: Endstellige Kodierung wird immer wichtiger!

Grundsätzlich sind Diagnosen so spezifisch wie möglich zu verschlüsseln. In der ambulanten Versorgung dürfen nur Hausärzte und Fachärzte, die Diagnosen außerhalb Ihres Fachgebietes verwenden auf die fünfstellige Kodierung verzichten. Allerdings wird auch für Hausärzte die endstellige Kodierung immer wichtiger.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Behandlung und Abrechnung von Flüchtlingen

Nach der Erstuntersuchung von Asylsuchenden und Flüchtlingen, werden in einigen Bundesländern die Menschen mit Gesundheitskarten ausgestattet, damit sie in der ambulanten Regelversorgung weiter betreut werden können. Dies ist noch nicht in allen Bundesländern flächendeckend erfolgt, da es hier in Teilen noch Finanzierungsfragen zu klären gilt. Bisher wurden in Bremen, Hamburg, Berlin sowie Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein Gesundheitskarten ausgegeben. Brandenburg plant die Einführung zum 01.04.2016.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Medikationsplan

Immer noch sterben in Deutschland zu viele Menschen durch unerwünschte Wechselwirkungen. Deshalb wird mit Umsetzung des eHealth-Gesetzes ab Oktober 2016 ein Anspruch auf einen Medikationsplan für Menschen, die 3 oder mehr Arzneimittel anwenden, eingeführt. Mit dem Medikationsplan, der dem Patienten ausgehändigt wird, sieht der behandelnde Arzt, welche Medikamente der Patient aktuell einnimmt. So können gefährliche Wechselwirkungen vermieden werden. Vom Medikationsplan profitieren vor allem ältere und chronisch kranke Menschen. Ab 2018 soll der Medikationsplan auch elektronisch von der Gesundheitskarte abrufbar sein.Weiter lesen ...

Hausärzte/Diabetologie: Abrechnung von Behandlungen des Diabetischen Fußsyndroms nur mit Genehmigung

Grundlegend klingt die Abrechnung der Behandlung des diabetischen Fußsyndroms nach EBM GON 02311 erst mal einfach. Die Ziffer darf je Bein und je Sitzung abgerechnet werden und bringt eine Vergütung von 28,76 EUR bei der Behandlung beider Beine.Weiter lesen ...

Diagnosen (ICD10) zwingendes Abrechnungserfordernis

Das Landessozialgericht Hessen hat in seinem Urteil vom 18.11.2015 (L 4 KA 41/15) noch einmal klargestellt, dass die Angaben von Diagnosen für eine korrekte und vollständige Abrechnung erforderlich sind. Weiter lesen ...

Abrechnungsfallen im EBM – der obligate Leistungsinhalt ist nicht alles

Für die Abrechnung einer EBM-Leistung ist zwar in jedem Fall der obligate Leistungsinhalt zu erbringen. Doch bei vielen Ziffern steht dort nur ein Teil der Abrechnungsvorgaben. Je nach Kapitel des EBM finden sich wichtige Regeln in der Einleitung zu dem konkreten Abschnitt oder in der Präambel zum Kapitel oder an weiteren Stellen. Weiter lesen ...

Einmal missverstanden - alles gestrichen

Wenn bei einer Prüfung ein grundsätzliches Fehlverständnis des Arztes von der Abrechnungsfähigkeit einer Leistung festgestellt wird, darf diese Erkenntnis nach einem Urteil des Sozialgerichts Düsseldorf (S 2 KA 333/14) auch auf andere Quartale und alle Leistungen, auch nicht ausdrücklich geprüfte Leistungen, übertragen werden.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: AU-Bescheinigung - Ärzte dürfen jetzt bis zu drei Tage rückdatieren

Vertragsärzte dürfen den Beginn einer Arbeitsunfähigkeit in Ausnahmefällen bis zu drei Tage rückdatieren. Bislang waren zwei Tage vorgesehen. Die geänderte AU-Richtlinie trat am Freitag, 04. März 2016 in Kraft.
Die Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie (AU-Richtlinie) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sah bisher vor, dass Vertragsärzte den Beginn einer Arbeitsunfähigkeit zwei Tage rückdatieren dürfen.Weiter lesen ...

Genehmigungspflicht für Reha-Verordnung und Vordruck Muster 80 entfällt zum April 2016

Ab April 2016 können Vertragsärzte Rehabilitationsleistungen direkt auf dem Formular 61 verordnen. Das Formular 60 zur Einleitung von Leistungen zur Rehabilitation oder alternativen Angeboten entfällt. Bisher nutzen Ärzte das Formular, um vor der Verordnung prüfen zu lassen, ob die gesetzliche Krankenversicherung leistungsrechtlich zuständig ist. Diese Prüfung ist künftig nicht mehr vorgeschrieben.
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Urologie: Prostataoperation mit Holmium-Laser im EBM ab 01.04.2016

Belegärztliche Urologen können Prostataoperationen mittels Holmium-Laser ab 01. April 2016 über den EBM abrechnen. Bereits seit fünf Jahren gehören Lasereingriffe zur Behandlung de benignen Prostatasyndroms zum Leistungskatalog der GKV. Im Dezember 2015 hat der Bewertungsausschuss des G-BA beschlossen, die Holmium-Laserresektion und die Holmium-Laserenukleation der Prostata als anerkannte Behandlungsmethoden in den EBM aufzunehmen.
Voraussetzung für die Durchführung und Abrechnung der neuen EBM-Leistungen ist die Gewährleistung einer intensivmedizinischen Notfallversorgung und einer Nachbeobachtung. Daher hat der Bewertungsausschuss beschlossen, dass die Holmium-Laser-Operationen in der vertragsärztlichen Versorgung nur belegärztlich erfolgen können.
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Diabetologie: Verordnungseinschränkung für Glinide zum 01. Juli 2016

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entschied am Donnerstag, 18.02.2016, die bereits im Jahr 2010 beschlossene jedoch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zunächst beanstandete Verordnungseinschränkung durch Veröffentlichung des Beschlusses im Bundesanzeiger zum 01.07.2016 in Kraft zu setzen.Weiter lesen ...

Orthopädie: Verschlüsselung von Diagnosen, die als Praxisbesonderheit anerkannt sind

Im Zuge der 10. Revision des ICD-10-GM-Verzeichnisses ergibt sich für den einzelnen Arzt rückwirkend zum 01.01.2016 zur Versorgung von orthopädischen Gelenkimplantaten nach operativen Eingriffen mit Heilmitteln eine Veränderung für die Verschlüsselung der Diagnosen. Der bis zum 31.12.2015 gültige Diagnosecode Z96.6 wurde um eine fünfte Stelle, wie folgt, ergänzt:Weiter lesen ...

Orthopädie: Hinweise zur KV Abrechnung Akupunktur 30790

Auch wenn in vielen KV-Bezirken (z.B. Mecklenburg-Vorpommern) die EBM Abrechnung der GOP 30790 „Eingangsdiagnostik und Abschlussuntersuchung zur Behandlung mittels Körperakupunktur“ zu Beginn der Therapie akzeptiert wird, ist der Arzt dennoch an die vollständige Erfüllung der Leistungsinhalte der Komplexleistung gebunden.Weiter lesen ...

Wundversorgung im EBM - Primäre Wundversorgung vs. Versorgung einer primären Wunde

Die einzelnen Stufen der Wundversorgung

Im EBM ist die Wunderversorgung im allgemeinen Teil ab 02300 und in einigen Facharztkapiteln (Augenärzte, HNO, Hautärzte, MKG, Urologie) geregelt. In den Ziffern sind z.T. detaillierte beschriebene Leistungen, wie z.B. die Emmert-Plastik, geregelt. Es gibt aber auch immer eine allgemeine Wundversorgung. Diese ist in drei verschiedene Bereiche gegliedert:

Stufe 1 Primäre Wundversorgung
Stufe 2 Primäre Wundversorgung mittels Naht und/oder Gewebekleber oder Primäre Wundversorgung (ohne Naht/Gewebekleber) bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern
Stufe 3 Primäre Wundversorgung mittels Naht/Gewebekleber bei Säuglingen, Kleinkindern, Kindern


Die primäre Wundversorgung bei Augenärzten, HNO und MKG ist ausdrücklich auf die jeweiligen Gebiete beschränkt (am Auge, HNO/Mund-Bereich, MKG-Bereich). Bei den Hautärzten und Urologen existiert diese Einschränkung nicht. Diese Ärzte könnten sich aussuchen, ob sie die inhaltlich gleichen 02300ff oder die jeweilige Ziffer aus ihrem Bereich abrechnen. Grundsätzlich sollten jedoch immer die spezielleren Ziffern des Fachgebiets abgerechnet werden.
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