Alle: Ausbau der ambulanten Palliativversorgung

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband setzen mit der neu getroffenen Vereinbarung zur besonders qualifizierten und koordinierten palliativ-medizinischen Versorgung das Hospiz- und Palliativ-Gesetz weiter um.

Ziel der Vereinbarung ist es, die bestehende ambulante Palliativversorgung durch eine besondere Qualifikation und verbesserte Koordination zu stärken. Dies erfolgt durch die besondere Qualifikation der an der Vereinbarung teilnehmenden Vertragsärzte, die bedarfsgerechte Strukturierung des Versorgungsprozesses, die Koordination aller beteiligten Leistungserbringer sowie die Kooperation des verantwortlichen Arztes mit weiteren an der Versorgung Beteiligten. Weiter lesen ...

Hausärzte und Kardiologie: Neues DMP Herzinsuffizienz in Vorbereitung

Nachdem bereits dieses Jahr die Inhalte zum DMP COPD überarbeitet wurden und sukzessive ab Januar 2017 in die regionalen DMP-Verträge eingearbeitet werden müssen, werden nun auch die DMP Diabetes mellitus Typ 1 und Koronare Herzerkrankung überarbeitet.
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat hierzu zunächst das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) damit beauftragt entsprechende Leitlinienrecherchen durchzuführen.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Zweites Feld für ICD-Kode auf Formularen zur Kenntlichmachung von Praxisbesonderheiten ab 01.01.2017

Die Vordrucke für die Verordnung von Heilmitteln werden zum 1. Januar 2017 überarbeitet. Die bisherigen Formulare sind dann nicht mehr gültig. Der Hintergrund ist, dass zum 1. Januar 2017 die Liste der besonderen Verordnungsbedarfe überarbeitet und um weitere Diagnosen ergänzt wurde.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Fragen und Antworten zum Medikationsplan

Seit dem 1. Oktober 2016 haben gesetzlich versicherte Patienten einen Anspruch auf einen Medikationsplan, wenn sie mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden. Rund um die Einführung haben sich Fragen aufgetan. Die häufigsten wollen wir hier einmal kurz beantworten.Weiter lesen ...

Entlassmanagement aus dem Krankenhaus – ab Mitte 2017 Realität

Krankenhäuser - Umsetzung des Entlassmanagements ab Mitte 2017
Mit der Entscheidung des Schiedsamtes ist der dreiseitige Rahmenvertrag zum Entlassmanagement unter Dach und Fach. Damit stehen alle Einzelheiten fest, wie das Entlassmanagement und insbesondere Verordnungen ab Juli nächsten Jahres zu erfolgen haben. Auch die entsprechenden Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses sind bereits angepasst.
Doch was beinhaltet dieses Entlassmanagement im Einzelnen:Weiter lesen ...

Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen – Künftig GKV-Leistung für Männer ab 65

Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren haben künftig Anspruch auf ein einmal durchgeführtes Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen. Die notwendige ärztliche Beratung zu dieser Früherkennungsuntersuchung soll unterstützt werden durch eine begleitende Versicherteninformation, die der G-BA derzeit vorbereitet. Die Versicherteninformation den Patienten eine informierte Entscheidung ermöglichen.Weiter lesen ...

Alle: Vergütung Medikationsplan: sowohl Einzelleistung als auch Zuschlag

Kurz vor Einführung des Bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP) haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) auf eine Vergütung geeinigt.Weiter lesen ...

Alle: Erhöhung Orientierungspunktwert auf 10,53 Cent in 2017

Vergütung ambulanter Leistungen
KBV und GKV-Spitzenverband haben sich am Mittwoch noch über die Vergütung für 2017 einigen können. Der Orientierungswert steigt ab 1. Januar 2017 für alle Leistungen um 0,9 Prozent von jetzt 10,4361 Cent auf dann 10,5300 Cent. Dies bedeutet ein Honorarplus von bundesweit rund 315 Millionen Euro. Weiter lesen ...

Alle: Nachbesserung der QM-Richtlinie durch G-BA

Die sektorübergreifende Richtlinie zum Qualitätsmanagement in Praxen und Krankenhäusern ist, wie vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) vom Gemeinsamen Bundesausschuss nachgebessert worden.Weiter lesen ...

Schmerztherapie: Aktualisierung der Schmerztherapie-Vereinbarung zum 01.10.2016

Zum 01. Oktober 2016 wird eine aktualisierte Fassung der Qualitätssicherungsvereinbarung zur Schmerztherapie in Kraft treten. Darauf haben sich KBV und GKV-Spitzenverband geeinigt. Mit der Neufassung sollen mehr Ärzte für die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten gewonnen werden.
Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Blankoverordnung für Heilmittel? - Gesetzentwurf zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HVGG)

Am 31.08.2016 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines "Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung" beschlossen. Der Gesetzentwurf verbindet Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Qualität und Transparenz der Hilfsmittelversorgung mit einer Aufwertung der Stellung der Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen. Außerdem soll die Einführung einer „Blankoverordnung“ in Modellvorhaben getestet werden.Weiter lesen ...

Neues Angebot der AAC: Intensivseminar für MFA-Auszubildende

Der Übergang von der Schule hinein in den Praxisalltag stellt für viele Berufsanfänger eine große Herausforderung dar. Die Auszubildenden müssen sich ein breites Spektrum an theoretischem Wissen sowie praktischer Fähigkeiten aneignen – das kann in der Berufsschule häufig nicht kompakt vermittelt werden.
Während unserer Praxisberatungen sind wir sowohl von Inhabern als auch erfahrenen Mitarbeitern, die die angehenden MFA betreuen, immer wieder darauf aufmerksam gemacht worden, dass ein kompaktes und fachlich pointiertes sowie von externer Seite durchgeführtes Training der Auszubildenden hochwillkommen wäre. Deshalb haben wir dieses eintägige Intensivseminar entwickelt, um den neuen Auszubildenden eine effektive Integration in die Arbeitsabläufe der Praxis zu erleichtern. Weiter lesen ...

Arzneimittelversorgung: Referentenentwurf für das Gesetz zur Stärkung der Arneimittelversorgung in der GKV liegt vor

Seit fünf Jahren gibt es jetzt das AMNOG und damit die frühe Nutzenbewertung für neu zugelassene Arzneimittel. Eigentlich sollte über die Ergebnisse auch das Verschreibungsverhalten gesteuert werden. Doch in der täglichen Praxis spielen die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung häufig keine Rolle. Dies wird unisono von Krankenkassen als auch von Herstellern beklagt – wenn auch aus anderer Intention.
Jetzt will man die Praxen besser informieren – durch Informationen über das Praxisverwaltungssystem. Die Verordnungsampel hat man wohl ad acta gelegt – sehr zum Leidwesen der Krankenkassen.
Denn es geht dem Ministerium nicht allein um Wirtschaftlichkeitsaspekte, sondern auch um Informationen darüber, welchen Zusatznutzen ein Präparat für welche Patientengruppe hat.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Präventionsempfehlungen durch Ärzte ab 2017

Ab Januar 2017 dürfen niedergelassene Ärzte in Form einer ärztlichen Bescheinigung ihren Patienten Präventionsleistungen empfehlen, wenn dies medizinisch angezeigt ist. Damit sollen verhaltensbezogene Risikofaktoren für bestimmte Erkrankungen gesenkt werden. Insbesondere geht es um die Bereiche Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stressmanagement und Suchtmittelkonsum. Dazu hat der Gemeinsame Bundesauschuss mit entsprechenden Beschlüssen die Früherkennungsrichtlinien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geändert.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Weitere Wirkstoffe ab 01.08.2016 auf der Substitutionsausschlussliste

Es betrifft zwar nicht unmittelbar die KV-Abrechnung aber dennoch ist dies eine wichtige Information für alle Ärzte, die Arzneimittel verordnen.
Zum 1. August 2016 wurden acht weitere Wirkstoffe vom Gemeinsamen Bundesausschuss auf die Substitutionsausschlussliste aufgenommen. Bei den gelisteten Einträgen ist in Apotheken auch ohne aut-idem-Kreuz kein Austausch von Fertigarzneimitteln durch wirkstoffgleiche austauschfähige Generika möglich.Weiter lesen ...

Hausärzte und Pneumologen: DMP COPD zum 01.01.2017 aktualisiert

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) für Patientinnen und Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) in allen wesentlichen Punkten aktualisiert.
So zielt das aktualisierte Behandlungsprogramm noch stärker als bisher auf die Tabakentwöhnung der Patienten ab. Entsprechend enthält das Programm hohe Qualitätsanforderungen an die Tabakentwöhnungsprogramme, die die behandelnden Ärzten COPD-Patienten dringend empfehlen sollten.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Urlaubszeit - Vertretungszeit – Was muss ich beachten?

Die Urlaubssaison steht vor der Tür und für die Zeit Ihrer Abwesenheit benötigen Sie eine Vertretung? Einige allgemeingültige Hinweise können Sie hier nachlesen.Weiter lesen ...

Psychotherapie: Strukturreform der ambulanten Psychotherapie zum 01.04.2017

Am 16.06.2016 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine Strukturreform der ambulanten Psychotherapie beschlossen. Hiermit wird die Psychotherapie-Richtlinie geändert und es werden neue Versorgungselemente eingeführt und andere angepasst:Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Arzneimittelvereinbarung Nordrhein

Im KV-Bezirk Nordrhein gilt für 2016 eine Arzneimittelvereinbarung, die Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeitsprüfung hat. In der Arzneimittelvereinbarung sind Zielquoten für Generika und Me-too-Präparate vereinbart sowie für einzelne Fachgruppen auch Quoten für Leitsubstanzen. Nachlesbar sind diese in der Arzneimittelvereinbarung. Ärzte sind gehalten, diese Quoten einzuhalten, da die Zielerreichung bzw. -verfehlung Auswirkungen auf eine mögliche Wirtschaftlichkeitsprüfung nach Richtgrößen haben kann.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Spezifikationen für den Medikationsplan

Die KBV hat nun die Spezifikationen für den Medikationsplan als Anlage 3 zur Vereinbarung über Inhalt, Struktur und Vorgaben zur Erstellung und Aktualisierung eines Medikationsplans veröffentlicht. Diese Anlage 3 enthält insbesondere Vorgaben für die Softwareindustrie und soll als Grundlage für eine einheitliche Implementierung des bundeseinheitlichen Medikationsplans in die Softwaresysteme von Ärzten, Apothekern und Krankenhäusern sowie ggf. weiteren Softwaresystemen dienen.
Weiter lesen ...

Kardiologie, Pneumologie: ASV (ambulante spezialisierte Versorgung) pulmonale Hypertonie startet zum 01.06.2016

In der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung können jetzt auch Patienten mit pulmonaler Hypertonie behandelt werden. Der entsprechende Beschluss wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist am 1. Juni in Kraft getreten. Nach der Tuberkulose und dem Marfan-Syndrom ist die pulmonale Hypertonie die dritte seltene Erkrankung, die in der ASV behandelt werden kann.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: DMP – Disease-Management-Programme

39 Prozent der Deutschen leiden mindestens an einer chronischen Erkrankung. Nach Angaben des Sachverständigenrats für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen kommen zwei Drittel aller ambulanten Arztkontakte und 89 Prozent aller Krankenhaustage durch chronisch kranke Patienten zustande.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Anpassung der Meldepflichten zum Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Zum 1. Mai 2016 ist die "Verordnung zur Anpassung der Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz an die epidemische Lage" (IfSG-Meldepflicht-Anpassungsverordnung) in Kraft getreten.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen zur speziellen Diagnostik und Eradikationstherapie bei MRSA zum 01.07.2016

Die Voraussetzungen zur Ausführung und Abrechnung von Leistungen des Abschnitts 30.12 EBM (mit Ausnahme der Laborziffern gemäß den Gebührenordnungspositionen 30954 und 30956) sind ab dem 1. Juli 2016 in einer gesonderten Qualitätssicherungsvereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V geregelt.Weiter lesen ...

Alle: eingeschränkte Lesbarkeit neue eGKs – Austausch Kartenleseterminals

Etwa 5.000 Kartenterminals werden die neue Generation der elektronischen Gesundheitskarte nicht einlesen können. Betroffene Praxen und andere Einrichtungen können ab 1. Juni 2016 für kurze Zeit eine Pauschale beantragen, um ein Ersatzgerät zu finanzieren. Darauf haben sich KBV, KZBV, DKG und GKV-Spitzenverband geeinigt.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Langfristiger Heilmittelbedarf – Neuregelung ab 01.01.2017

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die langfristige Verordnungsmöglichkeit von Heilmitteln neu geregelt.
Weiter lesen ...

Kinderärzte: Neue Anforderung U1 bis U9 ab Juli 2016

Das Heft zur Dokumentation von Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern wurde überarbeitet und vom Gemeinsamen Bundesausschuss als Beschluss an das BMG zur Prüfung übergeben. Damit kann nach Nichtbeanstandung frühestens zum 01.07.2016 die im vergangenen Jahr neu gefasste Kinder-Richtlinie in Kraft treten.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Der e-Arztbrief kommt zum 01.01.2017

Der elektronische Arztbrief soll ab 2017 die Kommunikation beschleunigen. Der Gesetzgeber hatte die KBV im E-Health-Gesetz mit der Erarbeitung einer Richtlinie zum Senden sicherer elektronischer Arztbriefe beauftragt. Ein erster Entwurf zu technischen Voraussetzungen und Vergütungsregelungen liegt nun vor.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Verzögerung bei der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV)

Der Ausbau der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung stockt. Das Bundesgesundheitsministerium hat die Beanstandungsfrist zu den Beschlüssen des Gemeinsamen Bundesausschusses für zwei Monate unterbrochen. Das BMG hat mehrere inhaltliche Fragen dazu an den G-BA. Erst nach Abschluss der Prüfung und der Veröffentlichung im Bundesanzeiger können die Beschlüsse in Kraft treten. Weiter lesen ...

Hausärzte/Gastroenterologie: Neuer Test auf Darmkrebs ab 01. Oktober 2016

Als einen ersten Teilbeschluss im Zuge der Weiterentwicklung des Früherkennungsprogramms für Darmkrebs, hat der G-BA beschlossen, ab Oktober ein neues Testverfahren für die Früherkennung zur Verfügung zu stellen.

Die Untersuchung auf okkultes Blut im Stuhl erfolgt dann mit einem quantitativen immunologischen Test (iFOBT) und wird den bislang verwendeten Guajak-basierten Test ablösen. An den Voraussetzungen für die Anspruchsberechtigten ändert sich jedoch nichts. Dies sind weiterhin alle Versicherte ab einem Alter von 50 Jahren.Weiter lesen ...

Alle Ärzte: Vereinbarung eines bundeseinheitlichen Medikationsplans (BMP)

Ab 01. Oktober 2016 haben Patienten, die mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig anwenden, einen Anspruch auf die Erstellung eines Medikationsplans. Nun haben die Vertragspartner auf Bundesebene (KBV, BÄK und DAV) die notwendige Vereinbarung über Inhalt, Struktur und Vorgaben zur Erstellung und Aktualisierung eines Medikationsplans fertig gestellt, die zum 01. Mai 2016 in Kraft getreten ist.Weiter lesen ...

Hausärzte: Endstellige Kodierung wird immer wichtiger!

Grundsätzlich sind Diagnosen so spezifisch wie möglich zu verschlüsseln. In der ambulanten Versorgung dürfen nur Hausärzte und Fachärzte, die Diagnosen außerhalb Ihres Fachgebietes verwenden auf die fünfstellige Kodierung verzichten. Allerdings wird auch für Hausärzte die endstellige Kodierung immer wichtiger.Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: AU-Bescheinigung - Ärzte dürfen jetzt bis zu drei Tage rückdatieren

Vertragsärzte dürfen den Beginn einer Arbeitsunfähigkeit in Ausnahmefällen bis zu drei Tage rückdatieren. Bislang waren zwei Tage vorgesehen. Die geänderte AU-Richtlinie trat am Freitag, 04. März 2016 in Kraft.
Die Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie (AU-Richtlinie) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sah bisher vor, dass Vertragsärzte den Beginn einer Arbeitsunfähigkeit zwei Tage rückdatieren dürfen.Weiter lesen ...

Diabetologie: Verordnungseinschränkung für Glinide zum 01. Juli 2016

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) entschied am Donnerstag, 18.02.2016, die bereits im Jahr 2010 beschlossene jedoch vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zunächst beanstandete Verordnungseinschränkung durch Veröffentlichung des Beschlusses im Bundesanzeiger zum 01.07.2016 in Kraft zu setzen.Weiter lesen ...

Orthopädie: Verschlüsselung von Diagnosen, die als Praxisbesonderheit anerkannt sind

Im Zuge der 10. Revision des ICD-10-GM-Verzeichnisses ergibt sich für den einzelnen Arzt rückwirkend zum 01.01.2016 zur Versorgung von orthopädischen Gelenkimplantaten nach operativen Eingriffen mit Heilmitteln eine Veränderung für die Verschlüsselung der Diagnosen. Der bis zum 31.12.2015 gültige Diagnosecode Z96.6 wurde um eine fünfte Stelle, wie folgt, ergänzt:Weiter lesen ...

Angestellte Ärzte: meist nicht die Ursache für einen höheren Praxisgewinn

Immer mehr junge Ärztinnen und Ärzte zieht es in die Anstellung im ambulanten Bereich. Häufig teilen sich zwei Ärzte einen Vertragsarztsitz, beiden arbeiten dann jeweils 20 Stunden pro Woche. Welche Effekte lassen sich jetzt für Praxen mit angestellten Ärzten beobachten?

Das Ergebnis: Umsatz und Gewinn halten sich in vielen Fällen die Waage, das Ergebnis fällt neutral aus. Das geht aus den aktuellen Daten der Befragung einer repräsentativen Zahl niedergelassener Ärzte durch das Zentralinstituts der Kassenärztlichen Versorgung (ZI) hervor. Weiter lesen ...

Vorsicht bei Krankenhauseinweisung

Seit dem 30.04.2015 ist die neue Krankenhausbehandlungs-Richtlinie des GBA vom 22.01.2015 in Kraft. Und diese auf den ersten Blick harmlose Neufassung der bestehenden Richtlinie hat es allerdings in sich. In Zukunft müssen Alternativen zur Einweisung ins Krankenhaus umfassender geprüft und natürlich auch das Ergebnis der Prüfung dokumentiert werden.Weiter lesen ...