Psychosomatik – auf die Dokumentation kommt es an!

Etwas 70% der Hausärzte als auch eine erhebliche Anzahl Fachärzte haben die Abrechnungsgenehmigung für die Leistungen der psychosomatischen Grundversorgung. Beide Gebührenordnungspositionen, 35110 und 35110, stellen wichtige, honorarrelevante Leistungen dar. Beide Ziffern weisen eine hohe Regelungsdichte auf, so dass bei der Abrechnung häufig Fehler vorkommen.Weiter lesen ...

Neuer Zeitplan steht: EBM-Reform kommt zum 01.07.2017

Ursprünglich sollte der neue EBM bereits zum Januar 2016 in Kraft treten. Aber die „Renovierungsarbeiten“ sollen so umfangreich sein, dass dieser Zeitplan bereits Anfang des Jahres gekippt wurde. Ein Schnellschuss hätte unkalkulierbare Folgen mit sich bringen können. So kritisierten bereits bei der Einführung des Hausarzt EBM zum vierten Quartal 2013 sehr viele KVen, dass die KBV keine tragfähigen Simulationsrechnungen zu den Auswirkungen der Reform vorlegen konnte. Eine Reihe hastiger Reparaturen waren im Einführungsquartal die Folge.Weiter lesen ...

Sozialgericht Berlin urteilt: Eine Prüfung, die nicht vorher vereinbart wurde, ist unzulässig.

Wenn die Wirtschaftlichkeit der Verordnungen oder Leistungen eines Vertragsarztes geprüft werden, muss vorher in der Prüfvereinbarung genau festgelegt werden, wie geprüft wird. Nachdem die Leistungen erbracht bzw. die Verordnungen getätigt wurden, können keine neue Prüfungsarten eingeführt werden. Dies hat das Sozialgericht Berlin in einem Urteil (S 79 KA 327/14) entschieden. In diesem Fall hatte die Kassenzahnärztliche Vereinigung die eigentlich vorgesehene Prüfung anhand von mindestens 100 Behandlungsfällen wegen des hohen zeitlichen Aufwandes nicht durchgeführt, sondern hatte statt dessen die Leistungen des Zahnarztes nach Durchschnittswert geprüft – zu Unrecht, wie das SG Berlin urteilte.Weiter lesen ...

AAC PRAXISBERATUNG AG – jetzt mit dem PRAXISNAVIGATOR im Markt!

In Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) steht die Geschäftsführung vor der Aufgabe des wirkungsvollen Controllings der betriebswirtschaftlichen Abläufe. Aber das ist gerade bei größeren Einheiten, mehreren Standorten mit unterschiedlichen Fachgruppen und angestellten Ärzten zuweilen herausfordernd und gelingt erfahrungsgemäß bei manchen Einheiten suboptimal.

Die Praxisverwaltungssysteme bieten hier häufig keine ausreichende Unterstützung, so dass das Controlling zeitaufwändig und zudem noch wenig effektiv ist. Hier wird in vielen Fällen „Handarbeit“ notwendig. Selbst entworfene Excel Tabellen sind aus vielen Controlling-Abteilungen leider Standard.Weiter lesen ...

Angestellte Ärzte: meist nicht die Ursache für einen höheren Praxisgewinn

Immer mehr junge Ärztinnen und Ärzte zieht es in die Anstellung im ambulanten Bereich. Häufig teilen sich zwei Ärzte einen Vertragsarztsitz, beiden arbeiten dann jeweils 20 Stunden pro Woche. Welche Effekte lassen sich jetzt für Praxen mit angestellten Ärzten beobachten?

Das Ergebnis: Umsatz und Gewinn halten sich in vielen Fällen die Waage, das Ergebnis fällt neutral aus. Das geht aus den aktuellen Daten der Befragung einer repräsentativen Zahl niedergelassener Ärzte durch das Zentralinstituts der Kassenärztlichen Versorgung (ZI) hervor. Weiter lesen ...