Krankenhaus: weitere Ausweitung des ambulanten Leistungsangebots bald möglich?

Ambulante Geriatrie im Krankenhaus
Mit Einführung der spezialisierten ambulanten geriatrischen Diagnostik wurde das bisherige Leistungsspektrum ambulanter geriatrischer Betreuungsleistungen durch den Hausarzt um Leistungen der spezialisierten geriatrischen Diagnostik ergänzt. Diesen können von niedergelassenen Ärzten mit der Schwerpunktbezeichnung „Geriatrie“ erbracht werden. Da die Zahl dieser spezialisierten Ärzte jedoch sehr überschaubar ist, wurde den Krankenhäusern die Möglichkeit eingeräumt, geriatrische Institutsambulanzen einzurichten. Die ersten Krankenhäuser haben bereits die Ermächtigung erhalten.
Man darf gespannt sein, wann die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)den nächsten Anlauf übernimmt, auch die Erbringung (und Abrechnung) therapeutischer Leistungen in diesen Ambulanzen zu fordern. Weiter lesen ...

Betreuungsstrukturverträge: Hilfe im Diagnose-Dschungel

In der Zwischenzeit existieren in 16 von 17 KV-Bezirken Betreuungsstrukturverträge (BSV). Diese Verträge haben grundlegend immer ähnliche Inhalte, die darauf zielen, die Versorgung von Patienten mit langwierigen oder schwierigen Erkrankungen zu verbessern.Weiter lesen ...

Hausärztlich geriatrische Versorgung: gleiches Geld für gleiche Leistung?

Im vierten Quartal 2013 wurde im hausärztlichen Versorgungsbereich die Abrechnung von Patienten mit geriatrischem Versorgungsbedarf eingeführt. Am Anfang hörte man vielfach, dass es sich nur um eine Nische mit begrenzter Bedeutung handeln würde. In der Zwischenzeit ist jedoch klar, dass – je nach Praxisstruktur – im Mittel ca. 11% aller Patienten einer Hausarztpraxis die Definitionskriterien des EBM für die Abrechnung der geriatrischen Leistungen erfüllen.Weiter lesen ...

Kardiologie: Neue EBM-Ziffern für den Mehraufwand bei der Dokumentation der der sektorübergreifenden Qualitätssicherung für Koronarangiografie und perkutane Koronoarintervention

Invasiv tätige Kardiologen sind seit Januar 2016 verpflichtet, jede Herzkatheteruntersuchung und perkutane Koronarintervention elektronisch zu dokumentieren. Die Frist zur Festsetzung der Gebührenordnungspositionen (GOP) im EBM hatte der Bewertungsausschuss verstreichen lassen. Mit dem aktuellen Beschluss des Bewertungsausschusses in der Sitzung am 10. August 2016 steht jetzt fest, wie die Dokumentationsleistung honoriert wird.Weiter lesen ...

Arzneimittelversorgung: Referentenentwurf für das Gesetz zur Stärkung der Arneimittelversorgung in der GKV liegt vor

Seit fünf Jahren gibt es jetzt das AMNOG und damit die frühe Nutzenbewertung für neu zugelassene Arzneimittel. Eigentlich sollte über die Ergebnisse auch das Verschreibungsverhalten gesteuert werden. Doch in der täglichen Praxis spielen die Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung häufig keine Rolle. Dies wird unisono von Krankenkassen als auch von Herstellern beklagt – wenn auch aus anderer Intention.
Jetzt will man die Praxen besser informieren – durch Informationen über das Praxisverwaltungssystem. Die Verordnungsampel hat man wohl ad acta gelegt – sehr zum Leidwesen der Krankenkassen.
Denn es geht dem Ministerium nicht allein um Wirtschaftlichkeitsaspekte, sondern auch um Informationen darüber, welchen Zusatznutzen ein Präparat für welche Patientengruppe hat.Weiter lesen ...

Kardiologie: Kostenerstattung für Mehraufwand bei Dokumentation durch sektorübergreifende Qualitätssicherung

Die perkutane Koronarintervention (PCI) und die Koronarangiographie sind die ersten Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, für die seit 01. Januar 2016 die Qualitätssicherung sektorübergreifend erfolgt. Alle invasiv tätigen Kardiologen sind seitdem zur Datenerhebung, Dokumentation und Datenübermittlung verpflichtet. Dies bedeutet einen erheblichen Mehraufwand für die Kardiologen, der derzeit noch nicht über das Sachleistungsprinzip vergütet wird, da bisher keine Vergütungsposition im EBM geschaffen wurde. Weiter lesen ...

Alle Fachgruppen: Präventionsempfehlungen durch Ärzte ab 2017

Ab Januar 2017 dürfen niedergelassene Ärzte in Form einer ärztlichen Bescheinigung ihren Patienten Präventionsleistungen empfehlen, wenn dies medizinisch angezeigt ist. Damit sollen verhaltensbezogene Risikofaktoren für bestimmte Erkrankungen gesenkt werden. Insbesondere geht es um die Bereiche Bewegungsgewohnheiten, Ernährung, Stressmanagement und Suchtmittelkonsum. Dazu hat der Gemeinsame Bundesauschuss mit entsprechenden Beschlüssen die Früherkennungsrichtlinien für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geändert.Weiter lesen ...